Atemreduktion und Atemkontrolle sind interessante Praktiken, die aber nicht ohne erhebliche Gefahren sind.
Generell sollte auch bei dieser „Spielart“ auf Vorsichtsmaßnahmen nicht verzichtet werden. Sichtkontakt in Subs Augen ist unverzichtbar. Als zusätzliche Variante eines „Codewortes“ wird üblicherweise ein Gegenstand in Subs Hand gegeben, welche zu Boden gefallen lassen wird, bzw. von selbst zu Boden fällt wenn sich eine Ohnmacht ankündigt.
Das notwendige Wissen, was im Falle einer Bewusstlosigkeit zu tun ist, setze ich für jeden normal denkenden Menschen einfach mal voraus. Also Dinge wie stabile Seitenlage, Mund zu Mund Beatmung sollten keine fremdartigen Ausdrücke sein. Auch der Umgang mit einer Hyperventilation, welche bei aufkommender Panik gerne vorkommt, sollte klar sein (da sind Schlauchmasken absolut im Vorteil
).
Die einfachste Art – und auch die, mit der man einsteigen sollte – ist das Mund und Nase zu halten. Dies ist eine extrem sichere Möglichkeit.
Auch gerne angewendet und mit relativ geringem Risiko behaftet ist das sogenannte Facesitting. Hierbei drückt die meist weibliche Dom den Unterleib auf das Gesicht des Sub und kontrolliert damit die Luftzufuhr. Wenn Ihr hierbei die oben genannten Sicherheitshinweise beachtet, ist dies eine relativ sichere Methode.
Das wirkliche Würgen ist mit sehr hohen Risiken verbunden. Zum einen kann eine reflexartige Bewusstlosigkeit beim Quetschen bestimmter Halsregionen der Fall sein (bei der ein zurückholen auch nicht ganz einfach ist). Zum anderen besteht die Gefahr, den Kehlkopf durch unbedachte oder zu ruckartige Bewegungen zu sehr in die Luft- und Speiseröhre zu drücken, was mehrere Tage unangenehm z.B. beim Schlucken sein kann.
Dass das „spielen“ mit Plastiktüten absolut tabu ist, weiß hoffe ich, inzwischen jeder.
Für Liebhaber der Atemreduktion oder auch der Atemkontrolle mittels Masken bieten sich durchaus Gasmasken oder andere mit Schläuchen versehene Masken an. Hierbei wird durch den verringerten Durchmesser des Schlauches die zur Verfügung stehende Atemluft reduziert. Dieses Spiel kann für Einige bereits an sich sehr reizvoll sein.
Nutzt man solche Schlauchmasken zur Atemkontrolle, steht in dem Moment, in dem Dom den Schlauch wieder freigibt sofort wieder Luft zur Verfügung. Zwar nicht so viel wie normalerweise, aber absolut ausreichend um zu überleben. Also auch eine sehr sichere Variante.
Manche haben auch einen Faible für Atemkontrolle mittels Wasser. Dies sollte aber wirklich nur von Fortgeschrittenen praktiziert werden. Auch ist ein hohes Vertrauen von Sub dazu notwendig.
Die Ausführung ist allerdings denkbar einfach. Dom drückt sub unter Wasser und entzieht ihr damit die Möglichkeit zu atmen.
Bei alle diesen Techniken ist zu bedenken, dass es außer der wohl eindeutigen Bewusstlosigkeit auch weitere Gefahren gibt, die wirklich dauerhafte Hirnschädigungen zur Folge haben kann. Sollte sub Kribbeln in Gliedmaßen oder im Gesicht spüren, Äderchen in den Augen platzen oder gar Halluzinationen bekommen ist definitiv etwas schief gelaufen und Ihr solltet für unmittelbare Sauerstoffzufuhr sorgen.
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vor 1 Jahr 39 Wochen